Papiereigenschaften
Neben den verschiedenen Papiersorten gibt es noch weitere Begriffe, die mit Papier in Zusammenhang stehen. So spielt beispielsweise die Opazität eine Rolle. Diese gibt an, wie lichtundurchlässig das Papier ist. Je höher der Prozentsatz, desto dichter ist das Papier. Es lässt also wenig Licht durch. Je niedriger der Prozentsatz, desto transparenter ist das Papier. Wenn ein Papier beschichtet wird, verringert sich die Opazität.
Die Opazität kann beispielsweise durch folgende Faktoren beeinflusst werden:
Füllstoffe, Fasern, die Mahlzeit und die Farbe. Durch langes Mahlen wird das Papier transparenter, während kurzes Mahlen dem Papier eine hohe Opazität verleiht. Durch das kurze Mahlen verkürzen sich die Fasern, was zu einer geringen Opazität führt.
Außerdem gilt: Je dicker das Papier, desto höher die Opazität. Je dünner das Papier, desto durchsichtiger ist es, zum Beispiel bei 80 Gramm. Bei dickerem Papier, zum Beispiel 200 Gramm, ist die Opazität hoch.
Wenn du dich für eine Papiersorte entscheidest, solltest du auch das Gewicht des Papiers berücksichtigen. Wie oben erwähnt, gibt es beispielsweise 80-Gramm-Papier, aber auch 200-Gramm-Papier. Welche Grammatur die beste Wahl ist, hängt von der Art, dem Format und dem Umfang des Buches ab. Manchmal ist dies sehr schwer zu bestimmen. Dabei helfen wir dir gerne. Das Gewicht des Papiers wird durch seine Zusammensetzung bestimmt. Zellstoff, Wasser und Hilfsstoffe bestimmen das Gewicht. Wenn Sie also zwei gleiche Papiersorten nebeneinander liegen haben, die jedoch unterschiedliche Grammaturen aufweisen, wird das Papier mit dem höheren Gewicht schwerer und steifer
17-4-2024 | Laura Schouw